Die Geschichte unserer Herzklinik

 

 

 

 

 






Seit etwa 300 Jahren werden in der Herzklinik von Balatonfüred unter Nutzung der heilend wirkenden, säurehaltigen Quellen behandelt. Das Wasser der Quellen ist auch bei Diabetes und Verdauungsstörungen zu empfehlen.Schon vor 100 Jahren hatte man erkannt, dass das Mikroklima, die reine Luft und das CO2 Bad von Balatonfüred eine gute Wirkung auf dem Kreislauf haben und das Heilwasser ist ausgezeichnet für die Herzpatienten

Das Institut in Balatonfüred hat früher als Erholungsheim funktioniert. In den 70-er Jahren hatte man den modernen Bewgungstherapie eingeführt, und die Institut wurde das bekannteste Herzkrankenhaus für Rehabilitation in ganzen Ungarn. die nichtinvasive Untersuchungsmethode (Echokardiographie, Spiroergometrie kardiologische Isotop- Untersuchungen) hatte man langsam eingeführt, und in den 80-er Jahren hatte man auch die invasive Untersuchungen sowie die elektropfysiologische Untersuchungen, PM Implantationen (ICD) angefangen.

Die von der Institut organisierte und verwendete notfall perkutane Interventionen hatte die chance der Herzpatienten in der mitteltransdanubische REgion wesentlich verbessert. Weiterhin wurden die radiofrequente Ablationseingriffen bei den Patienten, die an medikamentresistente Rhythmusstörungen leiden, eingeführt. Der intensiv Koronarstation des Herzkrankenhauses wurde modernisiert, man hatte den Koronarographie eingeführt, später fingen die Koronarinterventionen an (PTCA und Stentimplantationen). Mit diesen Möglichkeiten ist das Herzkrankenhaus einkardiologisches Zentrum der Mitteldanubischen Region geworden. In der Institut werden klinische Erforschungen und ärztliche Fortbildung durchgeführt. AusserdeFür die ausländische Patienten stehen extra Zimmer zur Verfügung. Der Preis enthält auch die Mahlzeite. Im Jahr 2007 kostet ein zimmer mit Bad 70 Euro.

Die Zimmer haben ein schönes Panorama auf dem Plattensee. TV, Klimaanlage und Kühlschrank stehen zur Verfügung. Wir bieten auch billigere Zimmert ohne eigenes Bad an. Es besteht die Möglichkeit in der Nähe liegende Hotels (zbs. Hotel Annabella) Unterkunft reservieren und täglich zur Badekur und zur Anwendungen in das Herzkrankenhaus zu kommen.m ist Balatonfüred ein Erholungs- und Urlaubsort am Plattensee, wo nicht nur ungarische, sondern auch internationale wissenschaftliche Sitzungen, Kongresse veranstaltet werden.


"Hoch lebe der,
der das Füreder Heilwasser entdeckte:
Gott gebe dem Landwahre und treue Herzen!
Lasst uns anstoßen,
mit den Gläsern
auf die ganze Heimat!"
János Garay
Füreder Weinlied
1848

Am Nordufer des Balatons am Fusse des 317 Meter hohen Tamás Berges liegt der international berühmte Kurort Balatonfüred.

Das Klima der Stadt ist günstig, ihre Luft ist rein, von mittlerer Dunstgehalt.  Wegen der Wirkung der grossen Fläche des Sees und der Wind hemmenden Wirkung der Bakony Gebirge ist hier der Winter sanfter, die Hitze im Sommer erträglicher als in anderen Gegenden des Landes. Deshalb ist hier der Aufenthalt für Herzkranke angenehm. Schon seit fast 300 Jahren besuchen die Stadt Heilung sehnende Leute.

Schon in der Römerzeit waren hier kohlensäuregehaltige Brunnen, aber wir wissen nicht, ob das Wasser zur Heilung angewendet wurde, oder nicht. Nur eine Legend kennen wir: Die Mutter der in Verbannung in Tihany lebenden Witwe von dem Römischen Kaiser, Galerius bekam ihre Gesundheit bei den Brunnen von Füred zurück. Autenthische Angaben unterstützen aber diese Legend nicht.

Vom Ende des 17. Jahrhunderts stammt das deutschsprachige Buch von Máté Lover, der beschreibt, dass eine halbe Stunde Lauf vom Tihanyer Burg entfernt, am Balatonufer brechen zwei Quellen vom grauen Boden auf, die die Erde sumpfig machen. Das Wasser der Quellen ist rein, brodelnd, erfrischend und belebend, deshalb suchen sie die Bauern und Hirten gern auf.

Die erste wissentschaftliche Beschreibung stammt von Mátyás Bél, vom berühmten ungarischen Wissenschaftler des 18. Jahrhunderts. Er kam im Jahre 1731. persönlich zum Balaton. Er schrieb von den Heilquellen und auch von den Häuschen neben den Brunnen, wo das Wasser erwärmt, und zum Baden benutzt wurde.  Damals gab es drei Quellen, eine wurde nur zum Trinken, die beiden anderen zum Baden verwendet. Die Quellen gehörten zum Tihanyer Benediktiner Abtei.

Den Brunnen liess zum erstenmal der Abt Ágoston Lécs im Jahre 1743. in eine Holzgrube umfassen. Er kaufte den Grundstück mit den Quellen  und den darauf stehenden Badehäuschen. In 1781. konnten schon 40 Leute zugleich in den Badehäusern baden.

Das erste Brunnenhaus der Trinkquelle wurde 1788. gebaut und ruhte auf vier Säulen. Zuerst wurde es 1800. im klassischen Stil umgebaut, und Trinkhalle genannt.

In 1852. wurde ein neues Brunnenhaus gebaut, das auf 12 Säulen ruhte, und den Namen vom Kaiser József Ferenc bekam. Seit 1952. wird die Halle Kossuth Quelle genannt. Die heutige Form bekam sie im Jahre 1993.

Nach autenthischen Angaben arbeitet in Balatonfüred seit 1741. Arzt. Der este hiess József Schuszter, der Chirurg war.

Die erste Analyse des Sauerwassers bedanken wir dem Wiener Professor Henrik Crantz, der das Ergebnis seiner Prüfungsverfahren im Jahre 1773. erscheinen ließ. Er schrieb: „Ungarn kann stolz darauf sein, dass es diese Quelle besitzt, sie enthält doppelt so viel Mineralgas, als die Menge des Wassers.”

Die Verordnung von Joseph dem Zweiten von Januar 1784. regelte den Sauerwasserverbrauch. An Ort und Stelle konnte man das Mineralwasser umsonst genießen, zum Mitnehmen musste dafür bezahlt werden. Die Flaschen wurden versiegelt.

In 1785 wurde der erste Badearzt ernannt, er war József Osterreicher Manes. Auf Grund seiner Pläne wurde 1795 das Krankenhaus der Armen errichtet.

In 1835 begann der Bau des neuen Badehauses , das von der Frau des Herzogs Jenő Habsburg Klotild-Hof genannt wurde. In diesem Gebäude wohnte der Badearzt und der Badeinspektor Hier standen schon 46 Wohnzimmer, 9 Badezimmer un 19 sogenannte Bauernbäder zur Verfügung. Das einfache Volk durfte nur in das Bauernbad gehen.

Im alten Badehaus kostete ein Sauerwasserbad 20 Kreuzer im neuen schon 30 Silberkreuzer.

Im 19. Jahrhundert wurde hier die Molkkur eingeführt. Das Sauerwasser wurde mit Schafquark gemischt, das tranken die Kranken, sie badeten sogar darin.

Henrik Mangold, der Inhaber des Horváth-Hauses empfahl eine Kur mit Stutenmilch gemischtem Sauerwasser, hauptsächlich bei Lungenkrankheiten. Nur am Ende des Jahrhunderts wurde erkannt, dass das Mineralwasser am meisten bei Herz- und Adersystemkrankheiten wirksam ist.

Das neue, zweistöckige Gebäude, das auch heute der schönste, südliche Teil des Krankenhauses ist, wurde 1869. gebaut und den Namen Erzsébet-Hof von der Königin Elisabeth erhielt. Im Jahre 1872. wurden der Klotild- und Erzsébet-Hof verbunden, so war der unmittelbare Durchgang zu den Bädern gesichert. In den unteren Räumen des Erzsébet-Hofes wurden Badewannen mit Doppelboden ausgerüstet. Der Dampf zwischen den beiden Bodenplatten erwärmte das Quellwasser zum Baden.

Das Bad entwickelte sich schnell, in 1889. badeten nur 471, in 1908. aber schon 5769 Badegäste im heilenden Kohlensäurebad.

In den Jahren 1912-13 wurde das Tibor-Bad gebaut, das den Namen von seinem Erbauer, dem Hauptabt von Pannonhalma Tibor Hajdú bekam. Durch die Vereinigung der beiden Gebäude entsatnd das neue, spezifisch eingerichtetes Sanatorium. Zwischen dem Ezsébet-Hof und dem Werkhaus wurde das gewaltige in 72 Abteile geteilte Badehaus gebaut. Darüber hinaus wurde ein 100 Meter langer, Palast mit zwie Stockwerken mit 171 Zimmern gebaut. Im neuen Kohlensäurebad wurden 68 Kabinen errichtet.

Seit 1912. ist Ferenc Schmidt der Direktor des Sanatoriums, der die noch von Henrik Mangold entwickelte Traubenkur verwendet hat. Von seiner Zeit stammt der Spruch: „Balatonfüred ist Mekka der Herzkranken”

Rabindranath Tagore, der mit Nobel-Preis ausgezeichneter indischer Dichter, der seine Gesundheit 1926. in Balatonfüred zurückgewonnen hat, hat bis zu seinem Tode mit Ferenc Schmidt korrespondiert. Er hat sich immer nach dem Baum erkundigt, den er  in Füred angepflanzt hat, und der nur solange lebte, wie Tagore. Dann ist er abgetrocknet. Eine neue Linde wurde dann angepflanzt, die auch heute lebt. Zur Ehre von Tagore wurde im Krankenhaus ein Gedenkzimmer eingerichtet.

Das Gebäude funktionierte bis 1945 als Kurhotel mit dem Namen Erzsébet Sanatorium. Während des ersten Weltkrieges war es Lazarett, und nach dem zweiten Weltkrieg diente es  noch zwei Jahre lang zur Heilung von Verleztzen.

Nach dem Krieg begann in Füred ein neues Leben. Hotels eröffneten sich, aber zum ersten mal öffnete das Erzsébet-Sanatorium ihre Toren, und funktionierte als Kurhotel bis 1949. Am ersten Oktober übernahm der Vorfahr des Ministeriums für Gesundheitswesen das Hotel und das Bad, und das Staatliche Krankenhaus entstand. Der erste Direktor war Zoltán Gruber, der viel für die Schöpfung der Bedingungen der Krankenversorgung getan hat.

Zu dieser Zeit ist der Ausschlag der Heilung in Füred das natürliche Kohlensäurebad. Die Zusammensetzung des Wassers: erdiges Sauerwasser mit hohem Gehalt an freier Kohlensäure, reich an Kalzium, Eisen- und Hydrokarbonat, Lithium und Glaubersalz. Das kohlensäurehaltige Quellwasser fördert Durchblutung und Kreislauf, wirkt bei Bluthochdruck und Blutversorgung der Herzmuskel besonders wohltuend. Die vom Krankenhaus betätigten 5 Brunnen sind: Lobogó, Savós, Falmelletti, Lóczy und Őskút (Urbrunnen) sichern das Heilwasser des Bades, die Kossuth-Quelle, die die Stadt betätigt, funktioniert als Trinkbrunnen.

Von 1955. ist Dr Tibor Debrőczi der Direktor. In seiner Zeit war die Einrichtung des Instituts wie in einem Hotel, und verfügte über moderne medizinische Geräte nicht.

In der zweiten Hälfte der fünfziger Jahren wurden die Gebäuden des Krankenhauses, und von 1962. bis 1965. das Gebäude und die Ausrüstungen des Heilbades auch ganz erneuert.

Bis 1965. verfügte das Krankenhaus über selbsständiges Röntgen- und EKG-Labor, sowie neben Physio- und Hydrotherapie über zahnarztliche, augenärztliche und frauernärztliche Ordination. Dr. Debrőczi organisierte mit seinen Mitarbeitern das  erste Kardiologische Rehabilitationszentrum in Ungarn. Sein Nachfolger, Professor Ernő Böszörményi entwickelte den Instrumentpark des Krankenhauses in das am besten ausgerüstete Institut des Landes in seinem Fachbereich.

1979. wurde der Altbau mit neuen, modernen Gebäuden  erweitert, zu dieser Zeit wurden schon jährlich 10-12 Tausend Patienten im Institut behandelt.

Die Umgebung des Krankenhauses ist Schutzkurgebiet. Balatonfüred wurde im Jahre 1971. zur Kurstadt bekundet.

Zwischen 1990 und 1995 war Ádám Tahy der Direktor. Er betonte die Rehabilitation der Herzkranken.

Seit 1996. leitet Prof. Dr. Gábor Veress Privatlehrer das Institut. Er unterstützt stark die Sachen der kardiologischen Rehabilitation, dafür arbeitet er auch in internationalen Organisationen. Er ist im Jahre 2009. der Preisträger „Ehrenbürger von Balatonfüred” geworden.

Seit 1997. heisst das Insitut auch offiziell Staatliches Herzkrankenhaus. Bis zur Jahrtausendwende entwickelte sich, und auch heute funktioniert wirksam das 8. Hemodinamische Zentrum des Landes.

In unseren Tagen fertigen unsere Arzte jährlich 250-300 Herzinfarkt erleideten Patienten Kateterbehandlungen ab. An jedem Tag des Jahres versorgt das Institut 24 Stunden Dienst. In Balatonfüred werden ausser der grossen, offenen Herzoperationen alle invasive und noninvasive Verfahren verwendet, die zur Heilung und Diagnostik der Herzkranken dienen.